1,3-Dihydroxyaceton, CAS-Nummer 96-26-4
Wirksamer Hautbräunungswirkstoff:Dihydroxyaceton (DHA) ist ein weit verbreiteter Bräunungsbestandteil in kosmetischen Formulierungen, insbesondere in Selbstbräunungsprodukten, der ohne UV-Bestrahlung einen effektiven Bräunungseffekt erzielt.
Einzigartige Fähigkeit zur chemischen Reaktion:DHA nimmt an der Maillard-Reaktion teil, indem es mit Aminogruppen in Proteinen reagiert und hochmolekulare Pigmente bildet, die zur Entwicklung der Hautfarbe beitragen.
Breites kosmetisches Anwendungspotenzial:Aufgrund seiner hervorragenden funktionellen Eigenschaften wird DHA häufig in der Entwicklung von Selbstbräunungs- und Körperpflegeprodukten eingesetzt.
Zuverlässiger pharmazeutischer Qualitätskontrollstandard:Als pharmazeutischer Sekundärstandard bietet DHA Laboren und Herstellern ein praktisches und kostengünstiges Referenzmaterial für Qualitätskontrollanwendungen.
Produktbeschreibung zu 1,3-Dihydroxyaceton, CAS-Nummer 96-26-4
Dihydroxyaceton (DHA) ist ein Bräunungsmittel, das häufig in kosmetischen Produkten, einschließlich Selbstbräunungsformulierungen, verwendet wird. Es durchläuft einen chemischen Färbeprozess, der als Maillard-Reaktion bekannt ist, bei der es mit Aminogruppen in Proteinen reagiert und eine Mischung aus hochmolekularen Pigmenten bildet.
DHA kann auch als pharmazeutischer Sekundärstandard für Qualitätskontrollanwendungen dienen und bietet pharmazeutischen Laboren und Herstellern eine praktische und kostengünstige Alternative zur Herstellung eigener interner Arbeitsstandards.
Chemische Eigenschaften von 1,3-Dihydroxyaceton
| Schmelzpunkt | 75–80 °C |
| Siedepunkt | 107,25 °C (ungefähre Schätzung) |
| Dichte | 1,1385 (ungefähre Schätzung) |
| Dampfdruck | 0,002–0,33 Pa bei 20–50 °C |
| Brechungsindex | 1,4540 (Schätzung) |
| FEMA | 4033 | Dihydroxyaceton |
| Lagertemp. | Aufbewahren bei +2°C bis +8°C. |
| Löslichkeit | >112,4 mg/mL in DMSO; >5,09 mg/mL in Ethanol unter Ultraschallbedingungen |
| pka | 12,45±0,10 (Vorhergesagt) |
| bilden | Pulver |
| Farbe | Weiß |
| Geruch | Mit 100,00 %. Frisch wie neu. |
| PH | 4-6 (20°C, 50g/L in H2O) |
| Geruchstyp | frisch wie Minze |
| Wasserlöslichkeit | 250 g/L (bei 20 °C) |
| JECFA-Nummer | 1716 |
| Stabilität: | Stabil. Entzündlich. Hygroskopisch. |
| Funktionen von Kosmetikinhaltsstoffen | HAARFÄRBUNG |
| HAUTPFLEGE – VERSCHIEDENES | |
| BRÄUNUNG | |
| InChI | 1S/C3H6O3/c4-1-3(6)2-5/h4-5H,1-2H2 |
| InChIKey | RXKJFZQQPQGTFL-UHFFFAOYSA-N |
| LÄCHELN | OCC(=O)CO |
| LogP | –1,95 bei 20 °C |
| Oberflächenspannung | 68,85 mN/m bei 1 g/L und 20 °C |
| CAS-Datenbankreferenz | 96-26-4 (Referenz in der CAS-Datenbank) |
| NIST-Chemiereferenz | 2-Propanon, 1,3-dihydroxy-(96-26-4) |
| EPA-Substanzregistersystem | 2-Propanon, 1,3-dihydroxy- (96-26-4) |
| Sicherheitshinweise | 24/25 |
| WGK Deutschland | WGK 1 |
| RTECS | UC1645000 |
| TSCA | Nach der TSCA gelistet |
| HS-Code | 29141900 |
| Speicherklasse | 13 – Nicht brennbare Feststoffe |
| Gefahrstoffdaten | 96-26-4 (Daten zu gefährlichen Stoffen) |
| Toxizität | Chromelin? Dihydroxyaceton? 1,3-Dihydroxyaceton? 1,3-Dihydroxypropanon? Dihyal? NSC-24343? OTAN? Oxaton? Soleal? 2-Propanon, 1,3-dihydroxy-? Triulose? Viticolor |
Anwendung von 1,3-Dihydroxyaceton mit der CAS-Nummer 96-26-4 in Produkten
1,3-Dihydroxyaceton (DHA) ist ein weit verbreiteter kosmetischer Inhaltsstoff und Lebensmittelzusatzstoff sowie ein vielseitiger Baustein für die organische Synthese verschiedener Feinchemikalien.
DHA gilt als potenziell anwendbar in Bereichen wie Gewichtsmanagement, Regulierung des Fettstoffwechsels, antioxidativer Aktivität und Steigerung der Ausdauer. Es bietet auch eine sichere und wirksame Behandlungsoption für wiederkehrende Vitiligo.
Darüber hinaus wurde DHA als hocheffizienter Elektrochemilumineszenz-Co-Reaktant mit Ru(bpy)₃²⁺ entwickelt. Seine Effizienz ist etwa 25-mal höher als die des häufig verwendeten Co-Reaktanten Natriumoxalat. Aufgrund seiner hervorragenden Elektrochemilumineszenz-Leistung ermöglicht DHA einen empfindlichen Nachweis ohne Derivatisierung. Die Elektrochemilumineszenz-Methode zeigt zwei lineare Antwortbereiche von 5,0–500 μM und 500 μM–6,0 mM mit einer Nachweisgrenze von 1,79 μM.



