Polypropylen (PP) CAS#9003-07-0
Flexible Molekulargewichtsvarianten – Polypropylen liegt sowohl in niedermolekularer als auch in hochmolekularer Form vor, wodurch es unterschiedliche Verarbeitungs- und Anwendungsanforderungen erfüllen kann.
Kontrollierter katalytischer Herstellungsprozess – Es kann durch etablierte katalytische Systeme synthetisiert werden, was eine effiziente Produktion und anpassbare Polymereigenschaften gewährleistet.
Hochleistungs-Polymerstruktur – Das Material besteht hauptsächlich aus isotaktischem Polypropylen, das überlegene mechanische Festigkeit und hervorragende thermoplastische Eigenschaften bietet.
Hervorragendes thermoplastisches Verarbeitungsmaterial – Polypropylen wird häufig als thermoplastisches Formmaterial verwendet und eignet sich für verschiedene industrielle Form- und Fertigungsanwendungen.
Polypropylen CAS#9003-07-0
Polypropylen ist ein anisotaktisches Polymer, das sowohl in niedermolekularer als auch in hochmolekularer Form vorkommt.
Das niedermolekulare Polymer wird hergestellt, indem Propen bei mäßigem Druck über einen erhitzten Phosphorsäurekatalysator geleitet wird, der auf einem inerten Träger bei etwa 200 °C aufgebracht ist. Dieser Prozess liefert hauptsächlich Trimer- und Tetramerprodukte.
Das hochmolekulare Polymer wird gewonnen, indem Propen in ein inertes Lösungsmittel wie Heptan eingeleitet wird, das eine Trialkylaluminiumverbindung und einen titanbasierten Katalysator enthält. Das resultierende Produkt ist eine Mischung aus isotaktischem und ataktischem Polypropylen, wobei isotaktisches Polypropylen den Hauptbestandteil darstellt.
Polypropylen wird häufig als thermoplastisches Formmaterial in industriellen Anwendungen eingesetzt.
Chemische Eigenschaften von Polypropylen
| Schmelzpunkt | 157 °C |
| Siedepunkt | 120–132 °C |
| Dichte | 0,9 g/mL bei 25 °C (Lit.) |
| Brechungsindex | n20/D 1,49 (Lit.) |
| Fp | >470 |
| Lagertemp. | –20 °C |
| bilden | Partikel (Kugelförmig) |
| Farbe | Rot |
| Geruch | geruchlos |
| biologische Quelle | Mensch |
| Merck | 137663 |
| Dielektrizitätskonstante | 1,5 (Umgebung) |
| IARC | 3 (Bd. 19, Beil. 7) 1987 |
| NIST-Chemiereferenz | Polypropylen, ataktisch (9003-07-0) |
| EPA-Substanzregistersystem | Polypropylen (9003-07-0) |
| WGK Deutschland | 3 |
| RTECS | UD1842000 |
| TSCA | Ja |
| HS-Code | 39021000 |
| Gefahrstoffdaten | 9003-07-0 (Gefahrstoffdaten) |
| Toxizität | LD50 intraperitoneal bei Ratte: > 110 g/kg |
Produktanwendung von Polypropylen CAS#9003-07-0
Polypropylen (PP) ist ein thermoplastisches Material, das in verschiedenen Anwendungen weit verbreitet ist, darunter Verpackungen, Etiketten, Textilien und mehr. Aufgrund seiner hervorragenden Verarbeitbarkeit und niedrigen Produktionskosten ist PP eines der am häufigsten hergestellten Polymere, insbesondere in der Automobilindustrie.
Reines Polypropylen zeigt eine gute Beständigkeit gegen Photooxidation und thermische Oxidation bei moderaten Temperaturen. Allerdings ist es empfindlich gegenüber Umweltalterungsfaktoren wie Hitze, Licht und Strahlung, was zu einem relativ begrenzten Einsatztemperaturbereich führt.
Bei hohen Temperaturen oder Bestrahlung neigen die tertiären Wasserstoffatome in den PP-Molekülketten zu Oxidationsreaktionen mit Sauerstoff. Es ist allgemein bekannt, dass die Alterung von PP unter Außenbedingungen sowohl durch Licht als auch durch Temperatur beeinflusst wird. Darüber hinaus kann PP photodegradieren, da seine Molekülketten durch ultraviolettes Licht im Wellenlängenbereich von 310–350 nm beeinträchtigt werden.



