Sulfadiazin CAS#68-35-9
Breitband-antimikrobielle Aktivität:Sulfadiazin ist wirksam gegen eine Vielzahl empfindlicher Bakterien und Mikroorganismen, darunter Streptokokken, Staphylokokken, E. coli, Chlamydien und Toxoplasmen.
Wirksame Hemmung des Bakterienwachstums:Durch die Blockierung der Folsäuresynthese in Bakterienzellen unterdrückt es wirksam das Bakterienwachstum und die Vermehrung.
Gezielter Wirkmechanismus:Seine Struktur ähnelt PABA, sodass es kompetitiv die Dihydrofolat-Synthase hemmen und die essentielle Nukleinsäuresynthese stören kann.
Weit verbreitetes klinisches Antiinfektivum:Als etabliertes Sulfonamid-Antiinfektivum wird es häufig in klinischen Anwendungen und pharmazeutischen Formulierungen eingesetzt.
Produktbeschreibung von Sulfadiazin CAS#68-35-9
Sulfadiazin ist ein klinisch häufig verwendetes Sulfonamid-Antiinfektivum. Es wird auch als Sulfadiazin oder Diazin bezeichnet.
Seine Molekülstruktur ähnelt der von para-Aminobenzoesäure (PABA), sodass es kompetitiv die Dihydrofolat-Synthase in Bakterien hemmen kann. Durch die Blockierung der Nutzung von PABA als Vorläufer für die Folsäuresynthese reduziert Sulfadiazin die Bildung von metabolisch aktivem Tetrahydrofolat, das für die Synthese von Purinen, Thymidin und Desoxyribonukleinsäure (DNA) in Bakterienzellen essentiell ist. Dadurch hemmt es wirksam das Wachstum und die Vermehrung von Bakterien.
Sulfadiazin zeigt hemmende Aktivität gegen ein breites Spektrum empfindlicher Bakterien, darunter hämolytische Streptokokken, Staphylokokken, Meningokokken, Pneumokokken, Gonokokken, Escherichia coli und Shigella dysenteriae. Es ist auch wirksam gegen Mikroorganismen wie Chlamydia trachomatis, Aktinomyzeten, Plasmodium, Nocardia asteroides und Toxoplasma.
Parameter
| Schmelzpunkt | 253 °C (dez.) (lit.) |
| Siedepunkt | 512,6±52,0 °C (vorhergesagt) |
| Dichte | 1,3780 (grobe Schätzung) |
| Brechungsindex | 1,6440 (Schätzung) |
| Lagertemp. | 2-8°C |
| Löslichkeit | Löslich in Dimethylsulfoxid. |
| pk | pKa 2,21 (H2O t = 25 I = 0,5 (NaCl)) (unsicher) |
| bilden | Pulver |
| Farbe | weiß |
| Wasserlöslichkeit | 67,13 mg/L (25 ºC) |
| Merck | 148903 |
| BRN | 6733588 |
| BCS-Klasse | 45750 |
| CAS-Datenbankreferenz | 68-35-9 (CAS-Datenbankreferenz) |
| NIST-Chemiereferenz | Sulfadiazin (68-35-9) |
| EPA-Substanzregistersystem | Benzolsulfonamid, 4-Amino-N-2-pyrimidinyl- (68-35-9) |
Sicherheitsinformationen
| Gefahrencodes | Xn, Xi |
| Risikohinweise | 22-36/37/38-42/43-43-42 |
| Sicherheitshinweise | 26–36 |
| RIDADR | 3249 |
| WGK Deutschland | 3 |
| RTECS | WP1925000 |
| F | 10 |
| TSCA | Ja |
| Gefahrenklasse | 6.1(b) |
| Verpackungsgruppe | III |
| HS-Code | 29335990 |
| Toxizität | LD50 oral bei Maus: 1500 mg/kg |
Produktanwendung von Sulfadiazin CAS#68-35-9
Sulfadiazin ist ein hervorragendes Sulfonamid-Medikament mit starker antibakterieller Aktivität, guter therapeutischer Wirksamkeit, schneller Resorption, langsamer Ausscheidung und hoher wirksamer Blutkonzentration. Es wird klinisch zur Behandlung von Infektionen der oberen Atemwege, epidemischer Meningitis, Mittelohrentzündung, Furunkulose, Wochenbettfieber, Harnwegsinfektionen und akuter bazillärer Ruhr eingesetzt.
Als sulfonamides antibakterielles Mittel wird es zur Behandlung von Infektionen durch hämolytische Streptokokken, Pneumokokken, Meningokokken, Gonokokken und Escherichia coli eingesetzt. Es bietet auch antibakterielle und adstringierende Wirkungen in pharmazeutischen Anwendungen.
Sein Wirkmechanismus beruht auf der Hemmung der bakteriellen Dihydropteroat-Synthase, wodurch die Synthese von Dihydropteroat und Folsäure in prokaryotischen Zellen verhindert wird, was letztlich das Wachstum und die Vermehrung von Bakterien unterdrückt.



