Shikimisäure CAS#138-59-0

  • Hohe Wasserlöslichkeit für eine einfache Formulierung: Als weißes kristallines Pulver, das sich leicht in Wasser löst, ist Shikimisäure praktisch für die Verarbeitung und Formulierung in pharmazeutischen und biochemischen Anwendungen.

  • Natürlich gewonnen aus erneuerbaren pflanzlichen Quellen: Hauptsächlich aus Sternanis, Liquidambar-Früchten und Kiefernnadeln extrahiert, ist es eine pflanzliche Verbindung, die der wachsenden Nachfrage nach natürlichen und nachhaltigen Rohstoffen gerecht wird.

  • Biologisch wichtiger Metabolit: Als Schlüsselmetabolit in Pflanzen und Mikroorganismen spielt Shikimisäure eine wesentliche Rolle in biochemischen Stoffwechselwegen, was sie für die pharmazeutische Synthese und Forschung äußerst wertvoll macht.

  • Mehrere zuverlässige Extraktionsquellen: Die Verfügbarkeit mehrerer botanischer Quellen gewährleistet stabile Versorgungsoptionen und unterstützt die industrielle Produktion in großem Maßstab.


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Produktdetails

Produktbeschreibung von Shikimisäure CAS#138-59-0

Shikimisäure ist ein weißer kristalliner Feststoff, der sich leicht in Wasser löst. Sie wurde nach dem japanischen Shikigras benannt, der Pflanze, aus der sie erstmals isoliert wurde. Als wichtiger Metabolit, der in Pflanzen und Mikroorganismen vorkommt, spielt Shikimisäure eine zentrale biologische Rolle. Traditionell wurde sie hauptsächlich aus den getrockneten reifen Früchten von Illicium-Arten, allgemein bekannt als Japanischer Sternanis, gewonnen. In den letzten Jahren wurden zusätzliche Extraktionsquellen berichtet, darunter die Früchte von Liquidambar formosana und Kiefernnadeln.

Shikimisäure CAS#138-59-0

Parameter

Schmelzpunkt  185-187 °C (lit.)
Alpha -180 º (c=4, H2O 25 ºC)
Siedepunkt  225,11 °C (grobe Schätzung)
Dichte 1,52 g/cm3 (27,2 °C)
Dampfdruck 0 Pa bei 25 °C
Brechungsindex  -180 ° (C=1, H2O)
Lagerungstemperatur 2-8°C
Löslichkeit 180 g/l
Form Pulver
pKa pK (14,1°) 5,19
Farbe Weiß bis hellbeige oder hellgrau
Optische Aktivität [α]/D -180,0±5,0°, c = 4 in H2O
Wasserlöslichkeit  18 g/100 mL (20 ºC)
Empfindlich  Hygroskopisch
Merck  148480
BRN  4782717
InChIKey JXOHGGNKMLTUBP-HSUXUTPPSA-N
LogP -1,5 bei 21 °C und pH 1
Oberflächenspannung 49,86 mN/m bei 1 g/L und 20 °C
CAS-Datenbankreferenz 138-59-0 (CAS-Datenbankreferenz)
NIST-Chemiereferenz Shikimisäure (138-59-0)
IARC 3 (Band 40, Ergänzungsheft 7) 1987
Gefahrencodes  Xi
Risikohinweise  36/37/38
Sicherheitshinweise  22-24/25-36-26
WGK Deutschland  3
RTECS  GW4600000
45726
HS-Code  29181980
Gefahrstoffdaten 138-59-0 (Daten zu gefährlichen Stoffen)
Toxizität LD5 i.p. bei Mäusen: 1000 mg/kg (Evans, Osman)

Shikimisäure CAS#138-59-0

Produktanwendung von Shikimisäure CAS#138-59-0

Shikimisäure dient als wichtige Vorstufe bei der Synthese verschiedener Alkaloide, aromatischer Aminosäuren, Indolderivate und chiraler Arzneimittel. In den letzten Jahren wurde sie häufig als Ausgangsmaterial für die Herstellung von Oseltamivir (dem Wirkstoff von Tamiflu) verwendet, einem Neuraminidase-Inhibitor, der zur Behandlung und Vorbeugung von Influenza A und Influenza B eingesetzt wird.

Sie wird auch bei der Entwicklung von Antitumormitteln eingesetzt und fungiert als Schlüsselintermediat bei der Synthese von Krebsmedikamenten wie Dioxinderivaten und Glyoxalase-Inhibitoren.

Darüber hinaus wird Shikimisäure als Referenzstandard für die quantitative Analyse des Shikimisäuregehalts in Wurzelspitzengeweben sowie als Substrat in Shikimisäure-Kinase-Aktivitätsassays verwendet.

Shikimisäure CAS#138-59-0

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