Phosphorige Säure dient als wichtiges Zwischenprodukt zur Synthese verschiedener Phosphorverbindungen. Sie ist ein wichtiger Rohstoff für die Herstellung von Phosphonaten, die in der Wasseraufbereitung eingesetzt werden, unter anderem zur Kontrolle von Eisen und Mangan, zur Verhinderung und Entfernung von Kesselstein, zur Korrosionshemmung und zur Chlorstabilisierung. Ihre Alkalimetallsalze (Phosphite) werden häufig als landwirtschaftliche Fungizide (z. B. gegen Falschen Mehltau) und als hervorragende Quelle für pflanzliche Phosphorernährung verwendet. Darüber hinaus wird phosphorige Säure zur Stabilisierung von Kunststoffmischungen, zum Schutz korrosionsanfälliger Metalloberflächen bei hohen Temperaturen sowie zur Herstellung von Schmierstoffen und Schmierstoffadditiven eingesetzt.
Phosphorige Säure CAS#13598-36-2
Dient als wichtiges Zwischenprodukt für die Herstellung verschiedener Phosphorverbindungen.
Wird zur Herstellung von Phosphonaten für die Wasseraufbereitung verwendet, einschließlich Kesselsteinhemmung, Korrosionskontrolle und Chlorstabilisierung.
Alkalimetallsalze (Phosphite) wirken als wirksame landwirtschaftliche Fungizide und hochwertige Quellen für pflanzliche Phosphornährstoffe.
Funktioniert bei der Stabilisierung von Kunststoffmischungen, dem Schutz korrosionsanfälliger Metalloberflächen bei hohen Temperaturen sowie der Herstellung von Schmierstoffen und Schmierstoffadditiven.
Phosphorige Säure CAS#13598-36-2
Chemische Eigenschaften von Phosphoriger Säure
| Schmelzpunkt | 73 °C |
| Siedepunkt | 200 °C |
| Dichte | 1,651 g/mL bei 25 °C (Lit.) |
| Dampfdruck | 0,001 Pa bei 20 °C |
| Fp | 200°C |
| Lagertemp. | 0-6°C |
| Löslichkeit | DMSO (leicht), Methanol (leicht), Wasser (schwer löslich) |
| pka | pK1 1,29; pK2 6,74 (bei 25 °C) |
| bilden | Kristalle |
| Farbe | Weiß |
| Spezifisches Gewicht | 1.651 |
| PH | pKa1= 1,10, pKa2 = 6,33 (25 °C) |
| Wasserlöslichkeit | LÖSLICH |
| Empfindlich | luftempfindlich und feuchtigkeitsabsorbierend |
| Merck | 147346 |
| Stabilität: | Stabil. Unverträglich mit starken Basen. Hygroskopisch. |
| InChI | 1S/H3O3P/c1-4(2)3/h4H,(H2,1,2,3) |
| InChIKey | ABLZXFCXXLZCGV-UHFFFAOYSA-N |
| LÄCHELN | [H]P(O)(O)=O |
| CAS-Datenbankreferenz | 13598-36-2 (CAS-Datenbank-Referenz) |
| NIST-Chemiereferenz | (HO)2HPO (13598-36-2) |
| EPA-Substanzregistersystem | Phosphonsäure (13598-36-2) |
Sicherheitsinformationen
| Gefahrencodes | C |
| Risikohinweise | 22-35 |
| Sicherheitshinweise | 26-36/37/39-45 |
| RIDADR | UN 2834 8/VG 3 |
| WGK Deutschland | 1 |
| RTECS | SZ6400000 |
| F | 3 |
| TSCA | Nach der TSCA gelistet |
| Gefahrenklasse | 8 |
| Verpackungsgruppe | III |
| HS-Code | 28092019 |
| Speicherklasse | 8A – Brennbare, ätzende Gefahrstoffe |
| Gefahrenklassifizierungen | Akute Tox. 4 Mündlich |
| Augenschaden. 1 | |
| Met. Corr. 1 | |
| Hautkorr. 1A |
Produktanwendung von Phosphoriger Säure CAS#13598-36-2
Phosphorige Säure (H₃PO₃, orthophosphorige Säure) kann als Schlüsselreaktant bei der Synthese von:
α-Aminomethylphosphonsäuren durch Mannich-artige Mehrkomponentenreaktionen
1-Aminoalkanphosphonsäuren via Amidoalkylierung gefolgt von Hydrolyse
N-geschützte α-Aminophosphonsäuren (Phospho-Isostere natürlicher Aminosäuren) durch Amidoalkylierungsreaktionen



